| Dresden

Gina Lückenkemper sprintet mit kompletter WM-Bronze-Staffel beim Goldenen Oval

© Jan Papenfuß
Es wird schnell in Dresden! Denn mit Gina Lückenkemper startet die schnellste Deutsche beim Goldenen Oval am 31. Mai. Natürlich sind neben der 10,93-Sekunden-Sprinterin auch Sina Mayer, Rebekka Haase und Sophia Junk, die zusammen mit Gina Lückenkemper WM-Bronze 2025 gewannen, im Heinz-Steyer-Stadion dabei. Mit zwei Rennen über 100 Meter, Vorlauf und Finale, wird das Goldene Oval auch zu einer großen Bühne für den Sprintnachwuchs und eine schnelle Lokalmatadorin.
Martin Neumann

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Deutschlands Sprint-Königin Gina Lückenkemper (SCC Berlin) läutet die heiße Saisonphase beim Goldenen Oval in Dresden ein. Am 31. Mai schnürt Deutschlands schnellste Frau im Heinz-Steyer-Stadion über 100 Meter die Spikes. Auf dem Weg zu den Deutschen Meisterschaften am 25./26. Juli in Bochum-Wattenscheid und zur EM in Birmingham (Großbritannien; 10. bis 16. August) wird das Goldene Oval für die Ausnahmesprinterin zur hochkarätigen Standortbestimmung. „Ich kenne das Dresdner Publikum und das Stadion ja schon von den Deutschen Meisterschaften 2025. Die Stimmung war super, darum habe ich richtig Bock, dort Ende Mai beim Goldenen Oval schnell zu rennen. Ich will in Dresden eine gute Zeit anbieten, ein erstes Ausrufezeichen Richtung EM in Birmingham setzen!“

Mit der 10,93-Sekunden-Sprinterin starten auch Sina Mayer (LAZ Zweibrücken), Rebekka Haase (Sprintteam Wetzlar) und Sophia Junk (LG Rhein-Wied) beim Goldenen Oval – und damit die komplette Bronze-Staffel der WM 2025 in Tokio. So dürfen sich die Leichtathletik-Fans auf schnelle Zeiten im Heinz-Steyer-Stadion freuen – und das gleich doppelt. Denn über 100 Meter der Frauen stehen beim Goldenen Oval Vorlauf und Finale auf dem Programm.

Vorlauf und Finale: Große Bühne für den Sprintnachwuchs

„Dass es für uns zwei 100-Meter-Rennen gibt, finde ich total klasse. Wir haben gerade einen so starken Sprintnachwuchs, der es verdient hat, sich auf dieser großen Bühne zu präsentieren. Denn von solchen Rennen vor einem großen Publikum lernt man so viel. Das habe ich als junge Sprinterin selbst erlebt“, sagt Gina Lückenkemper. Und die 29-Jährige weiß genau, wie wichtig diese Erfahrung ist. Denn schon 2015 in Peking bestritt sie als damals 18-Jährige ihr erstes WM-Finale und wurde mit der 4x100-Meter-Staffel zusammen mit Rebekka Haase, Alexandra Burghardt und Ex-Europameisterin Verena Sailer Fünfte. Einen Platz auf der großen Leichtathletik-Bühne wird auch Lokalmatadorin Pauline Winkler bekommen. Die 25-Jährige vom Dresdner SC konnte in der abgelaufenen Hallensaison ihre 60-Meter-Bestzeit deutlich steigern und will diese gute Form nun auch auf die 100 Meter übertragen.

Die deutsche Sprint-Elite wird im Heinz-Steyer-Stadion von internationalen Assen gefordert. So ist mit Maia McCoy (USA) eine zweite Sprinterin beim Goldenen Oval mit einer Bestzeit von unter elf Sekunden mit von der Partie. Die 29-Jährige steigerte sich vergangenes Jahr auf 10,96 Sekunden und gewann das ISTAF in Berlin knapp vor Gina Lückenkemper. Die will sich natürlich zu gern in Dresden revanchieren. Außerdem am Start: Dauer(b)rennerin Lorene Bazolo. Die Portugiesin wird im Mai 43 Jahre alt – und ist noch immer pfeilschnell. Vergangenes Jahr stellte sie den Landesrekord mit 11,10 Sekunden ein.

Deutsche Olympiasiegerinnen in Dresden dabei

Natürlich sind viele weitere internationale und deutsche Leichtathletik-Stars beim Top-Meeting in Dresden dabei: Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo (LG Kurpfalz) und Kugelstoß-Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye (MTG Mannheim) haben ihren Start genauso angekündigt wie Hammerwurf-Vizeweltmeister Merlin Hummel (Eintracht Frankfurt). 

Auch Lokalmatador Karl Bebendorf vom Dresdner SC fehlt in seinem „Wohnzimmer“, dem Dresdner Heinz-Steyer-Stadion, natürlich nicht. Für den Deutschen Meister wird ein Rennen über 2.000 Meter Hindernis ins Programm aufgenommen. Und natürlich ist auch Diskus-Durchstarter Steven Richter (LV 90 Erzgebirge) mit von der Partie. Der U23-Europameister katapultierte sich erst vergangene Woche mit 74,00 Metern auf Platz vier der „ewigen Weltbestenliste“.

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