Wissenswertes aus der Welt der Leichtathletik
200 Meter in Gainesville mit Gina Lückenkemper
Gina Lückenkemper (SCC Berlin) eröffnet am Freitag beim Tom Jones Memorial in Gainesville, Florida (USA) ihre Saison. Die 29-Jährige trifft über 200 Meter auf die Olympia-Zweite über 100 Meter Sha'Carri Richardson (USA) und die zweimalige 400-Meter-Olympiasiegerin Shaunae Miller-Uibo (Bahamas). "Ich wollte starten, weil ich sonst diese Saison nicht so viele Chancen habe, 200 Meter zu laufen", berichtet die Deutsche Meisterin. In den Meldelisten finden sich neben Trainingskollege und Weltmeister Noah Lyles (USA) auch die Namen von 400-Meter-Hallen-Weltmeister Christopher Morales Williams (Kanada), Europarekordler Matthew Hudson-Smith (Großbritannien) und Hürden-Star Alison dos Santos (Brasilien). Zu den Meldelisten.
Umfrage: Mehrheit in Rhein-Ruhr für Olympia-Bewerbung
Kurz vor Abschluss der Bürgerentscheide in der Rhein-Ruhr-Region zeichnet sich laut einer aktuellen Umfrage eine Mehrheit für eine Olympia-Bewerbung in Nordrhein-Westfalen ab. 54 Prozent der Menschen in den 17 Bewerberstädten befürworten eine Bewerbung um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044, wie aus dem aktuellen "NRW-Check" des Forsa-Meinungsforschungsinstituts im Auftrag 39 nordrhein-westfälischer Tageszeitungen hervorgeht. In den 17 beteiligten Städten wird noch bis Sonntag über eine Beteiligung der jeweiligen Kommune an der NRW-Bewerbung "KölnRheinRuhr" abgestimmt. Insgesamt sind mehr als vier Millionen Menschen im bevölkerungsreichsten Bundesland wahlberechtigt. dpa
WA lehnt elf Wechsel in die Türkei ab
Der Leichtathletik-Weltverband hat Diskus-Olympiasieger Roje Stona aus Jamaika als einem von elf Sportlerinnen und Sportlern untersagt, künftig für die Türkei anzutreten. Die Nationalität wechseln wollten unter anderem auch Stonas Landsmann Wayne Pinnock, der vor zwei Jahren in Paris Silber im Weitsprung holte, und die Langstreckenläuferin Brigid Kosgei. Die Kenianerin sicherte sich 2021 Olympia-Silber im Marathon. Das zuständige WA-Gremium verhandelte die elf Anträge gleichzeitig und lehnte sie ab, weil er dahinter eine Strategie der türkischen Regierung vermutet. Die Athlet:innen sollten nach Verbandsangaben offenbar zu einem türkischen Club wechseln, der komplett von der Regierung finanziert und kontrolliert wird. dpa
Tom Thurley träumt von Nationalmannschaftseinsatz
Nach dem Gewinn des DM-Titels im Marathon hofft Tom Thurley (Munich Athletics) auf einen Einsatz im Nationaltrikot. Bei der Marathon-DM in Hannover kam er in neuer Bestzeit von 2:11:02 Stunden ins Ziel, die Norm für die EM in Birmingham (Großbritannien; 10. bis 16. August) steht bei 2:09:30 Stunden. "Ich sehe Tom bei seiner Leistungsfähigkeit noch ziemlich am Anfang der Zielgeraden. Minimum Richtung 2:08 kann es bei ihm gehen", schätzt Vater und Trainer Bernd Thurley das Potenzial seines Sohnes ein. "Aber auch wenn es dieses Jahr noch nicht klappt, geben mir der DM-Titel und die Bestzeit jetzt einen Motivationsschub für die Zukunft", sagt Tom Thurley der Walsroder Zeitung.
Faith Kipyegon steigt in Shanghai ein
1.500-Meter-Weltrekordlerin Faith Kipyegon wird ihr erstes Saisonrennen am 16. Mai beim Diamond League-Meeting in Shanghai (China) bestreiten. "Ich wollte mich schon früh in der Saison einer Herausforderung stellen und Kraft aufbauen. Die 5.000 Meter sind dafür eine hervorragende Distanz", sagte die Kenianerin. Ihr Training sei sehr gut gelaufen. "Ich hatte wirklich gute Trainingsmonate in Kenia, wo ich mich auf Ausdauer und Konstanz konzentriert habe, daher kann ich sagen, dass ich mich stark fühle und bereit bin, wieder an den Start zu gehen." eme/aj
Neues Konzept für Thumer Werfertag
Aus dem Thumer Werfertag wird der 23. Sparkassen-Werfertag von Gelenau. Am 7. Juni wird die Veranstaltung erstmals unter dem neuen Namen ausgetragen, statt wie in den vergangenen Jahren am Freitag diesmal an einem Sonntag. Die Jugend-Wettbewerbe finden bereits am 6. Juni statt, außerdem ist ein Kinderfest in den Werfertag eingebettet. "Der Jugend eine Bühne zu bieten, ist genauso wichtig, wie dem Publikum Olympiasieger zu präsentieren", zitiert blick.de den Leitenden Bundestrainer Wurf/Stoß Sven Lang. In diesem Jahr sollen erneut Athletinnen und Athleten aus mehr als 15 Ländern beim Werfertag vertreten sein.
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