Wissenswertes aus der Welt der Leichtathletik
Samuel Fitwi peilt EM-Podium an
Beim Hamburg-Marathon am Sonntag gelang Samuel Fitwi (Silvesterlauf Trier) mit 2:04:45 Stunden die zweitschnellste Zeit eines deutschen Marathonläufers nach dem Deutschen Rekordhalter Amanal Petros (Hannover 96; 2:04:03 h). Der ehemalige Rekordhalter würde die Bestmarke nur zu gern wieder in seinen Besitz bringen. „Da sage ich mal nicht nein“, erklärte der 27-Jährige gegenüber der „Sportschau“. Auch die EM in Birmingham (Großbritannien; 10. bis 16. August) hat Samuel Fitwi fest im Blick. „Im Einzel will ich aufs Podium, und mit dem Team sowieso“, so der Trierer. Zum Artikel.
Berliner Marathon-Macher hoffen auf Start von Sabastian Sawe
Die Organisatoren des Berlin-Marathons hoffen, den frischgebackenen Weltrekordhalter Sabastian Sawe (Kenia; 1:59:30 h) für das Rennen am 27. September gewinnen zu können. „Es wird nicht einfach, aber wir sind im Gespräch“, sagte Rennleiter Mark Milde. Im vergangenen Jahr gewann der Kenianer in Berlin bei hohen Temperaturen mit 2:02:16 Stunden. „Sabastian liegt Berlin seit dem letzten Jahr sehr am Herzen; er weiß, dass hier schnelle Zeiten möglich sind. Auch wenn sich sein Antrittshonorar jetzt wahrscheinlich verdreifachen wird. Bis Juli sollten wir Klarheit haben“, so Mark Milde. eme/aj
Malaika Mihambo trifft in Rehlingen auf starke Konkurrenz
Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo (LG Kurpfalz) muss sich beim Pfingstsportfest in Rehlingen am 24. Mai gegen hochklassige Konkurrentinnen behaupten. So ist im Bungertstadion auch Jazmin Sawyers (Großbritannien) am Start. Die Hallen-Europameisterin von 2023 bringt eine Bestleistung von glatten 7,00 Metern mit. Außerdem sind die Jamaikanerin Ackelia Smirth (PB: 7,08 m) sowie Laura Raquel Müller (Unterländer LG) mit von der Partie. Eine Woche nach dem Meeting in Rehlingen startet Malaika Mihambo in Dresden beim Goldenen Oval.
Tom Thurley, Blanka Dörfel und Kenias Newcomer starten in Mainz
Der Halbmarathon in Mainz am 10. Mai hat spitzensportlich einiges zu bieten. Bei den Männern trifft Kenias Newcomer Dennis Kipkogei, der in Berlin mit 59:11 Minuten überrascht hatte, auf Titelverteidiger und Streckenrekordler (60:50 min) James Kipkurui Matelong (Kenia). Auch der Deutsche Marathonmeister Tom Thurley ist in Mainz am Start. Bei den Frauen bekommt es die 2025 auf 69:46 Minuten verbesserte Blanka Dörfel (Berlin Athletics) mit dem schnellen kenianischen Duo Beatrice Cheserek (66:48 min) und Orba Chemurgor (67:56 min) zu tun. Für sie scheint der Streckenrekord von 68:52 Minuten in Reichweite. jw
World Relays: Nächster Ausfall für Jamaikas Sprinter
Nach dem Verzicht von 100-Meter-Weltmeister Oblique Seville auf einen Start bei den World Relays am Wochenende in Gaborone (Botswana) muss Jamaika einen weiteren Ausfall verkraften. Der Olympia-Zweite Kishane Thompson hat sich beim Staffeltraining verletzt und steht daher nicht für einen Start am Wochenende zur Verfügung. eme/aj
Langsprint-Gipfel in London
Erstmals seit dem olympischen 400-Meter-Finale von Paris treffen Olympiasieger Quincy Hall (USA) und der britische Olympia-Zweite Matthew Hudson Smith aufeinander. Beide haben ihren Start beim Diamond-League-Meeting in London am 18. Juli bestätigt. Quincy Hall hatte 2024 in Paris mit 43,40 Sekunden vor Matthew Hudson Smith (Europarekord; 43,44 sec) triumphiert. eme/aj
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