Mit einer Woche Verspätung startet am Samstag die Diamond-League-Saison 2026. Los geht's mit dem Meeting in Shanghai/Keqiao. Das für den 8. Mai geplante Meeting in Doha wurde auf Mitte Juni verschoben. Bei den einzelnen Stationen und beim Finale in Brüssel gibt es für Siegerinnen und Sieger in den „Diamond+-Disziplinen“ deutlich mehr Preisgeld.
Nimmt die Freiluftsaison der Leichtathletik Fahrt auf, steht auch die Diamond League in ihren Startlöchern. So geht die weltweite Premium-Meetingserie am Samstag mit dem Meeting in Keqiao/Shanghai (China) in ihre 17. Saison. Es folgen 14 weitere Stationen mit dem zweitägigen Finale beim „Memorial van Damme“ am 4. und 5. September in Brüssel (siehe kompletter Kalender unten). Das ursprünglich für den 8. Mai vorgesehene Meeting in Doha (Katar) wurde aufgrund der aktuellen politischen Lage im Nahen Osten auf den 16. Juni verschoben.
Mit der neuen Saison hat die Diamond League die Preisgeldstruktur angepasst. So wurde die Anzahl der „Diamond+-Disziplinen“ pro Meeting von vier auf acht verdoppelt. Die Siegerinnen und Sieger der Disziplinen erhalten das doppelte Preisgeld im Vergleich zu den nicht herausgehobenen Disziplinen: 20.000 US-Dollar statt 10.000 US-Dollar. Die Preisgeldhöhe für alle anderen Platzierungen bleibt allerdings unverändert.
Premium-Disziplinen müssen breit verteilt sein
Zu den acht Diamond+-Disziplinen müssen je Meeting zwei Sprint- oder Hürdenwettbewerbe (einer für Männer, einer für Frauen), zwei Lang- oder Mittelstreckenwettbewerbe (einer für Männer, einer für Frauen) und zwei technische Disziplinen (eine für Männer, eine für Frauen) zählen. Dazu kommen zwei weitere beliebige Disziplinen (eine für Männer, eine für Frauen).
Die Gesamtsieger der Diamond+-Disziplinen erhalten für den Finalsieg ebenfalls das doppelte Preisgeld in Höhe von 60.000 US-Dollar. Auch das Preisgeld für die Plätze zwei (20.000 US-Dollar) und drei (9.000 US-Dollar) fällt höher aus als bei den nicht herausgehobenen Disziplinen.Die Qualifikation für das Diamond-League-Finale in Brüssel erfolgt in den 32 Disziplinen weiterhin über ein Punktesystem. Von Platz eins bis acht abwärts gibt es zwischen acht Punkten und einem Punkt.
Mit Diamond-League-Sieg zu den Ultimate Championships
In den technischen Disziplinen qualifizieren sich die Top 6 für das Finale, auf den Strecken zwischen 100 und 800 Metern die Top 8 und auf den Strecken ab 1.500 Metern die Top 10 für das Finale. Die jeweiligen Finalsieger qualifizieren sich außerdem für die World Athletics Ultimate Championships vom 11. bis 13. September in Budapest. Vergangenes Jahr triumphierten mit Hindernisläufer Frederik Ruppert (LAV Stadtwerke Tübingen) und Speerwerfer Julian Weber (USC Mainz) zwei deutsche Athleten beim Finale in Zürich
Die deutschen Leichtathletik-Fans können alle Diamond-League-Meetings im Livestream verfolgen. Sporteurope.tv überträgt alle 14 Stationen der Saison 2026. Die Kosten betragen für alle Meetings der Diamond League sowie der Gold-Events der Continental Tour 60,00 Euro. Auch die Buchung einzelner Meeting soder Monatsabos sind möglich.
Foto: 2025 stürmte Frederik Ruppert in Zürich sensationell zum Gesamtsieg in der Diamond League.
Die Diamond-League 2026 im Überblick
| Datum | Ort | LAND |
| 16. Mai | Shanghai/Keqiao | China |
| 23. Mai | Xiamen | China |
| 31. Mai | Rabat | Marokko |
| 4. Juni | Rom | Italien |
| 7. Juni | Stockholm | Schweden |
| 10. Juni | Oslo | Norwegen |
| 19. Juni | Doha | Katar |
| 28. Juni | Paris | Frankreich |
| 4. Juli | Eugene | USA |
| 10. Juli | Monaco | Monaco |
| 18. Juli | London | Großbritannien |
| 21. Juli | Lausanne | Schweiz |
| 23. August | Chorzow | Polen |
| 27. August | Zürich | Schweiz |
| 4./5. September | Brüssel | Belgien |