| Aachen

Bo Kanda Lita Baehre Dritter beim Domspringen hinter höhengleichem Duo

Eine Gruppe Sportler sitzt auf eine Stabhochsprungmatte und winkt in die Kamera. © Andreas Steindl
Einen hochspannenden Wettkampf erlebten die Zuschauer am Dienstagabend im prallgefüllten Aachener Katschhof. Vier Stabhochspringer waren bei 5,82 Metern noch dabei, darunter Bo Kanda Lita Baehre. Zum Sieg beim Domspringen reichte es knapp nicht, bei den Frauen setzte sich Kitty Faye durch.
pm/mbn

In bester Gesellschaft tummelte sich beim 21. Domspringen auf dem Aachener Katschhof am Dienstag Bo Kanda Lita Baehre (Düsseldorf Athletics). Als die Latte bei 5,82 Metern lag, waren noch drei weitere Springer im Wettbewerb: Sam Kendricks, KC Lightfoot (beide USA) und Kurtis Marschall (Australien) – und damit ein Sechs-Meter-Trio. Damit nahm das Quartett insgesamt zwölfmal die Höhe in Angriff. Doch nicht ein einziges Mal wollte die Latte liegenbleiben.

So mussten die Fehlversuche über den Sieg entscheiden. Ds Kurtis Marschall 5,52 und 5,72 Meter im ersten Anlauf meisterte, schnappte sich der „Duplantis-Bezwinger“ von Stockholm den Sieg auf dem Katschhof. „Es hätte gern noch viel höher hinaus gehen können. Aber es war wieder ein magischer Tag, das ist einfach das schönste Marktspringen der Welt“, sagte Kurtis Marschall. Rang zwei ging an Sam Kendricks, der 5,72 Meter im ersten Sprung meisterte. Bo Kanda Lita Baehre benötigte zwei Anläufe und wurde Dritter, KC Lightfoot Vierter. Gillian Ladwig (Schweriner SC) stellte mit 5,62 Metern seine Saisonbestleistung als Sechster ein. Auf Rang neun folgte Constantin Rutsch (LG Olympia Dortmund) mit neuer Bestleistung von 5,52 Metern.

Kitty Faye siegt mit Bestleistung

Bei den Frauen kam es zu einem Zweikampf um den Sieg zwischen Kitty Faye (Norwegen) und Hanga Klekner (Ungarn). Die Entscheidung fiel bei 4,60 Metern. Die Norwegerin überflog die Höhe im ersten Anlauf, während Hanga Klekner dreimal scheiterte. Mit dem Sieg im Rücken galt der Fokus der persönlichen Bestleistung von 4,65 Metern. Und die gelang der Norwegerin im zweiten Versuch unter großem Jubel des Aachener Publikums. Die folgenden 4,70 Meter – nur ein Zentimeter unter dem Meetingrekord – erwiesen sich als (noch) zu hoch.

Für Anjuli Knäsche (VfB Stuttgart) lief das Domspringen nicht wie gewünscht. Die Einstiegshöhe von 4,10 Metern nahm die Olympia-Finalistin im ersten Anlauf. Doch bei hochsommerlichen Temperaturen waren die folgenden 4,30 Meter zu hoch für die 32-Jährige. Dass die Form generell passt, hatte Anjuli Knäsche schon mit zwei 4,50-Meter-Wettkämpfen im Laufe der Saison bewiesen.

Die kompletten Resultate finden Sie in unserer Ergebnisrubrik ...

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