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Flash-News des Tages

Wissenswertes aus der Welt der Leichtathletik
Nicolas Walter

Thomas Röhler: „Das wäre höchst kriminell“

Speerwurf-Olympiasieger Thomas Röhler (LC Jena) hofft, dass die Corona-Pandemie nicht noch mehr Dopingsünder hervorbringen wird. „Ich appelliere da einfach an den sauberen Sport und ich hoffe und bin guter Dinge, dass sich da jetzt keiner neu motiviert gefühlt hat, weil er dachte, er sei unbeobachtet aufgrund der Pandemie. Das wäre schon höchst kriminell an der Stelle“, sagte der 29-Jährige in einem Interview mit „Sport1“.

Malaika Mihambo in Manager-Podcast zu Gast

In der jüngsten Folge des vom „Harvard Business Manager“ herausgegebenen Podcasts „Team A – der ehrliche Führungspodcast“ ist Weitsprung-Weltmeisterin Malaika Mihambo (LG Kurpfalz) zu Gast. Darin spricht die 26-Jährige über mentale Stärke sowie den Umgang mit Drucksituationen. Über ihren Weltmeister-Sprung im vergangenen Jahr in Doha (Katar) sagt sie: „Ich habe die negativen Gedanken losgelassen, den ganzen Druck und die Anspannung. Und dann gab es, als ich am Anlauf stand, keine Vergangenheit, keine Zukunft, sondern nur diesen Moment und den Sprung, der jetzt anstand."

Caster Semenya will vor Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ziehen

Die zweifache Olympiasiegerin über 800 Meter Caster Semenya (Südafrika) will nach Angaben ihres Anwalts in ihrem langjährigen Rechtsstreit vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg ziehen. Der Jurist Greg Nott gab in seinem Statement am Dienstag aber keinen Zeitpunkt bekannt. Im Kern des anhaltenden Rechtsstreits geht es um eine umstrittene Regel des Leichtathletik-Weltverbandes zum Testosteron-Limit für Mittelstreckenläuferinnen mit intersexuellen Anlagen. Die Regel verlangt, dass Caster Semenya ihren natürlichen Testosteron-Wert durch Medikamente senken soll. Sie lehnt das ab. Für den Verband gehört Caster Semenya zu den „biologisch männlichen Athleten mit weiblichen Geschlechtsidentitäten“. Sie darf daher nicht an Wettbewerben über 400 Meter bis zu einer Meile starten. dpa

Mathias Mester will sich an Tag X nichts vorwerfen müssen

Wegen der Corona-Beschränkungen trainiert Para-Sportler Mathias Mester derzeit häufig ohne Trainer. Das sei für seine Motivation nicht förderlich, wie der 34-Jährige nun dem SWR sagte. „Aber ich sage mir immer: Jeden Tag, den ich nicht trainiere, ist mir mein Gegner einen Schritt voraus“, so der Speerwerfer im Interview. Im kommenden Jahr möchte er an den Paralympischen Spielen in Tokio (Japan) teilnehmen. „Es werden jetzt meine letzten Spiele und ich möchte am Tag X alles geben und dann gesagt haben, ob's klappt oder nicht, ich habe alles gegeben. Ich habe dafür gekämpft und dann habe ich mir nichts vorzuwerfen.“

Team-EM: Chorzow Gastgeber der Super League

Die Super League, die höchste Liga der Team-Europameisterschaften, wird 2021 im polnischen Chorzow ausgetragen. Das gab der europäische Leichtathletik-Verband am Dienstag in einer Pressemitteilung bekannt. Zuvor hatte der ursprünglich geplante Gastgeber Minsk (Weißrussland) die Veranstaltung aufgrund „technischer Gründe“ zurückgegeben. Die acht besten Nationen werden nun am 19./20. Juni gegeneinander antreten. Bereits 2019 wurde die Team-EM in Polen, damals in Bydgoszcz, ausgetragen. Die deutsche Mannschaft erkämpfte sich damals Silber.

Sofia-Marathon: Sieger-Duo wegen Dopings gesperrt

Etwas mehr als einen Monat nach dem Sofia-Marathon (Bulgarien) sind sowohl die Siegerin des Frauenrennens als auch der Sieger des Männerrennens wegen positiver Dopingproben vorläufig gesperrt worden. Wie die unabhängige Integritätskommission AIU des Weltverbandes World Athletics mitteilte, wurden sowohl bei der Ukrainerin Viktoriia Khapilina als auch beim Marokkaner Youssef Sbaai die Einnahme von Epo nachgewiesen. Die Proben waren nach den Siegen des Duos am 11. Oktober genommen worden. Viktoriia Khapilina siegte damals in 2:27:57 Stunden, Youssef Sbaai in 2:13:03 Stunden. eme/aj

Kinder- und Jugendsport: Vier-Stufen-Plan der Deutschen Sportjugend

Die Deutsche Sportjugend (dsj) hat einen Vier-Stufen-Plan zum Umgang mit Kinder- und Jugendsport in der Corona-Pandemie präsentiert. Der dsj-Vorsitzende Michael Leyendecker sprach in einer Pressemitteilung vom Mittwoch von einem konkreten Vorschlag an die politischen Entscheidungsträger, „um einheitliche und vorausschauende Regelungen für den Kinder- und Jugendsport im Verein zu ermöglichen. Unser wichtigstes Ziel ist es, auch im Fall von bleibenden oder erneut notwendigen Kontaktbeschränkungen, den Sport für Kinder- und Jugendliche differenziert zu ermöglichen.“ Zum Vier-Stufen-Plan.

Jonathan Borlee zum zweiten Mal Vater

Der Europameisterschafts-Dritte über 400 Meter Jonathan Borlee (Belgien) ist zum zweiten Mal Vater geworden. Wie die belgische Plattform „Atletiek Nieuws“ berichtet, habe seine Freundin Mathilde einen Sohn zur Welt gebracht.

#TrueAthletes – TrueTalk

Der Deutsche 100-Meter-Meister Deniz Almas im DLV-Podcast

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