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Flash-News am Dienstag

© Gladys Chai von der Laage
Wissenswertes aus der Welt der Leichtathletik
Martin Neumann

Konstanze Klosterhalfen peilt schnelle Zeiten an

Langstrecklerin Konstanze Klosterhalfen (TSV Bayer 04 Leverkusen) blickt trotz Rückschlägen in den vergangenen Jahren optimistisch in die Zukunft. „Die besten Jahre liegen noch vor mir. Es war zwar manchmal nicht einfach, aber ich habe gelernt, dass man Zeit braucht, um Rückschläge zu akzeptieren und daraus zu lernen“, sagte die 5.000-Meter-Europameisterin von 2022 gegenüber „web.de“. Ihr Ziel sei es, „bei Europameisterschaften, Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen konstant konkurrenzfähig zu sein“. Eines ihrer Ziele für dieses Jahr ist die EM im britischen Birmingham im August. 2025 hatte die 28-Jährige den Start bei der WM in Tokio verpasst, konnte im Mai aber den deutschen 10-Kilometer-Rekord auf 30:46 Minuten steigern. dpa

Noch letzte Tickets für das Springer-Meeting in Cottbus

Der Countdown läuft: Acht Tage vor dem Springer-Meeting am 28. Januar in Cottbus sind heute die letzten Tickets in den Verkauf gegangen. Wer die Höhenjagd der Hochspringerinnen und Stabhochspringer in der Lausitz-Arena hautnah verfolgen möchte, muss also schnell sein. Zum Ticket-Shop.

Leichtathleten schieben deutsche Bobs bei Winterspielen an

Am Dienstag hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) in seiner Nominierungssitzung 183 Athlet:innen offiziell für die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo (Italien) vom 6. bis 22. Februar nominiert. Zum deutschen Team zählen auch einige ehemalige und noch aktive Leichtathleten, die bei den Spielen die deutschen Bobs als Anschieber in Schwung bringen. So hat es Sprinterin Talea Prepens (TV Cloppenburg) bereits in ihrer ersten Bobsaison ins Olympia-Team geschafft. Ebenfalls in Cortina dabei sind der ehemalige 400-Meter-Hürdenläufer Georg Fleischhauer (Eintracht Frankfurt), Ex-Zehnkämpfer Thorsten Margis (SV Halle), Ex-Sprinter Felix Straub (SC DHfK Leipzig) und der ehemalige Diskuswerfer Alexander Schaller (LG Stadtwerke München). Bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking hatte Sprinterin Alexandra Burghardt (Cologne Athletics) Silber als Anschieberin im Zweierbob gewonnen.

Karl Bebendorf trifft in Karlsruhe auf Weltklasse-Konkurrenz

Hindernisspezialist Karl Bebendorf (Dresdner SC) bekommt es am 8. Februar beim Init Indoor Meeting in Karlsruhe mit pfeilschneller Konkurrenz zu tun. Über 1.500 Meter trifft der 29-Jährige, der vergangenes Jahr in der Europahalle mit 3:39,26 Minuten Bestzeit lief, unter anderem auf den französischen Rekordler Azeddine Habz (Freiluft: 3:27,49 min; Halle: 3:32,24 min). Ebenfalls am Start ist der schwedische Rekordhalter und Vorjahressieger Samuel Pihlström (Freiluft: 3:30,87 min; Halle: 3:35,62 min) sowie der Vorjahreszweite Federico Riva (Italien; PB: 3:36,74 min). Mehr Infos zum Meeting.

Meeting-Rekordler Zane Weir zurück in Nordhausen

Das Kugelstoßmeeting am 31. Januar in Nordhausen ist um einen Top-Athleten reicher: Die Veranstalter gaben die Verpflichtung von Zane Weir bekannt. Der Italiener hält mit 21,84 Metern den Meetingrekord und peilt den Hattrick in Nordhausen an. Der Hallen-Europameister von 2023 und 22-Meter-Stoßer trifft unter anderem auf den Deutschen Hallen- und Freiluftmeister Eric Maihöfer (VfL Sindelfingen). Mehr Infos zum Meeting.

Marcel Dabo: Von der NFL auf die Sprintstrecken

Zahlreiche Footballspieler haben ihre Wurzeln in der Leichtathletik, Marcel Dabo geht genau den anderen Weg: Nach drei Jahren (2022 bis 2025) bei den Indianapolis Colts in der National Football League (NFL) hat der gebürtige Reutlinger seine Footballkarriere beendet und sich dem Karlsruher SC angeschlossen. Mittlerweile hat er im Alter von 26 Jahren seine ersten Wettkämpfe bestritten und lief am Samstag in Sindelfingen 6,93 Sekunden über 60 Meter. Zur B-Norm für die Hallen-DM in Dortmund fehlen dem Schützling von Udo Metzler damit noch fünf Hundertstelsekunden. „Ich habe Bock, Leichtathletik zu machen und besser zu werden“, so der Neu-Sprinter gegenüber der „Sportschau“. Sein Coach ergänzt: „Die konditionellen, athletischen Voraussetzungen, die hat er, er muss jetzt einfach Sprinten lernen.“

NRW startet Olympia-Kampagne mit Lichtshows und Sportstars

Mit Lichtinstallationen an markanten Bauwerken und einer Kampagne mit prominenten Unterstützerinnen und Unterstützern aus der Sportwelt hat Nordrhein-Westfalen das Startsignal für die Bewerbung der Region „KölnRheinRuhr“ um Olympische und Paralympische Sommerspiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 gegeben. So erstrahlten am Montag Lichtinstallationen in Köln, Düsseldorf, Dortmund und Essen. Rund vier Millionen Menschen sind am 19. April dazu aufgerufen, in den 17 bei einer möglichen Ausrichtung des Großereignisses beteiligten Städten und Kommunen über die Bewerbung für die Ausrichtung der Spiele abzustimmen. dpa

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