Wissenswertes aus der Welt der Leichtathletik
Allyson Felix plant Comeback und Olympia-Start
Die frühere Top-Sprinterin Allyson Felix will nach ihrem Karriere-Ende 2022 auf die Leichtathletik-Bühne zurückkehren und an den Olympischen Spielen 2028 in ihrer Heimatstadt Los Angeles teilnehmen. Das sagte der US-Star dem "Time"-Magazin. Die 40-Jährige ist mit elf Medaillen die erfolgreichste Leichtathletin in der Historie der Spiele. Felix und ihr langjähriger Trainer Bob Kersee planen demnach, im Oktober ein volles Trainingsprogramm zu starten. 2027 will sie voraussichtlich in den Wettkampfbetrieb zurückkehren. "Ich weiß, mit 40 bin ich nicht mehr auf dem Höhepunkt meiner Karriere. Da mache ich mir keine Illusionen", sagte Felix. "Ich weiß genau, was ich will und was ich erreichen möchte. Und ich hoffe, das wird auch so wahrgenommen." dpa
Owe Fischer-Breiholz spricht über seinen Werdegang
Vergangenes Jahr stürmte Owe Fischer-Breiholz (Königsteiner LV) als U23-Europameister mit 48,01 Sekunden zum U23-EM-Titel über 400 Meter Hürden und in die Weltspitze. Wenige Tage vor den World Relays in Gaborone (Botswana), für die er nominiert ist, porträtiert die „Welt“ den 21-Jährigen, zeichnet dabei seinen Weg von der Kleinstadt Wittenburg-Körchow (Mecklenburg-Vorpommern) in die Frankfurter Trainingsgruppe von Christian Kupper nach und spricht mit ihm über seine Ziele und die große 400-Meter-Hürden-Tradition in Deutschland. Zum Artikel.
Yohan Blake hängt Spikes an den Nagel
Wie jamaikanische Medien berichten, hat Yohan Blake seine Karriere beendet und arbeitet nun als Trainer gemeinsam mit Michael Frater beim Dynamic Speed Track Club. Der heute 36-Jährige wurde 2011 in Daegu (Südkorea) zum jüngsten 100-Meter-Weltmeister. Mit Bestzeiten von 9,69 Sekunden (2012) über 100 Meter und 19,26 Sekunden über 200 Meter (2011) ist der Jamaikaner auf beiden Distanzen bis heute der zweitschnellste Sprinter hinter Weltrekordler Usain Bolt. 2012 und 2016 gewann Yohan Blake Olympia-Gold mit der jamaikanischen 4x100-Meter-Staffel. eme/aj
Sabastian Sawe mit Plädoyer gegen Doping
Marathon-Weltrekordler Sabastian Sawe will mit seinem selbst auferlegten strengen Dopingtest-System auch beweisen, dass Ausnahmeleistungen ohne unerlaubte Mittel möglich sind. Vor allem vor dem Hintergrund mehrerer positiver Dopingfälle von Athletinnen und Athleten aus seiner Heimat Kenia. "Doping ist ein Krebs geworden in meinem Land", sagte Sawe. Er und sein Team hätten daher entschieden, ein strenges Dopingkontrollprogramm einzuführen, um keine Zweifel an seinen Leistungen aufkommen zu lassen. Er habe zeigen wollen, dass man schnell und sauber laufen könne. dpa
Eliud Kipchoge gratuliert Sabastian Sawe und Yomif Kejelcha
Der ehemalige Marathon-Weltrekordler Eliud Kipchoge (Kenia) hat Sabastian Sawe (Kenia) und Yomif Kejelcha (Äthiopien) zum Durchbrechen der „Zwei-Stunden-Schallmauer“ am Sonntag in London gratuliert. „Heute ist ein historischer Tag für den Marathonlauf! Zu sehen, wie zwei Athleten die magische Zwei-Stunden-Marke durchbrechen, ist der Beweis dafür, dass wir erst am Anfang dessen stehen, was möglich ist, wenn Talent, Fortschritt und ein unerschütterlicher Glaube an das menschliche Potenzial zusammenkommen. Meine herzlichsten Glückwünsche an Sabastian Sawe und Yomif Kejelcha“, schrieb der zweimalige Marathon-Olympiasieger auf Instagram. eme/aj
London nun schnellster Marathon der Welt
Nach dem sensationellen London-Marathon am Sonntag mit dem Weltrekord von 1:59:30 Stunden an der Spitze durch Sabastian Sawe ist das Rennen nun auch von der Breite an der Spitze der schnellste Marathon der Welt. Der Durchschnitt der zehn schnellsten London-Zeiten beträgt 2:01:41 Stunden. Damit überholte London den bisherigen Spitzenreiter Berlin (2:02:28 h), auf Rang drei rangiert Valencia mit 2:02:38 Stunden. eme/aj
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