| Berlin fliegt!

DLV-Starter setzen auf Teamspirit und tolle Kulisse

Das Sprung-Event „Berlin fliegt!“ vor dem Brandenburger Tor geht am Samstag (5. September) in die fünfte Runde. Mit dabei: zahlreiche internationale Medaillengewinner und drei DLV-Athleten, die sich von der tollen Kulisse und dem Teamgeist beflügeln lassen wollen. Das Ziel: der vierte Sieg. Nicht nur dem erstplatzierten Team winken stolze Prämien.
Silke Morrissey

Vier Nationen mit je drei Athleten, eine atemberaubende Kulisse vor dem geschichtsträchtigen Brandenburger Tor und eine in der Leichtathletik einzigartige Teamwertung: So die Zutaten für das Erfolgsrezept von „Berlin fliegt!“.

Bemerkenswert sind zudem die Prämien, kein Athlet wird leer ausgehen. Frank Lebert, Geschäftsführer der Deutschen Leichtathletik-Marketing GmbH DLM, verkündete am Donnerstag auf einer Pressekonferenz, dass für die Plätze eins bis vier Summen von 24.000, 12.000, 9.000 und 6.000 Euro ausgeschüttet werden.

Gut möglich, dass die Flugshow bald auch vor Wahrzeichen anderer Länder Station macht. In der vergangenen Woche führte Frank Lebert im Rahmen der WM in Peking (China) Gespräche mit den weiteren G5-Nationen Europas Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien, um die Erfolgsstory auszuweiten. „Die größte Herausforderung ist es, eine Event-Serie in den internationalen Terminkalender einzupassen“, erklärte Frank Lebert zur Idee von „Fly Europe“. Aber: „Wir bleiben dran!“

Teamspirit entscheidend

In Berlin werden sich am Samstag wieder viele Topathleten präsentieren. „Wir werden Athleten sehen, die Medaillen bei Olympischen Spielen oder Europameisterschaften gewonnen haben“, sagte DLV-Cheftrainer Idriss Gonschinska. Für die USA im Weitsprung am Start ist zum Beispiel die Olympia-Dritte Janay Deloach. Der EM-Dritte Kévin Menaldo soll im Stabhochsprung für Frankreich punkten.

„Gerade bei diesem Format wird, ähnlich wie bei einer Team-EM, auch der Teamspirit entscheidend sein“, sagte Gonschinska. Dass dieser zusätzliche Kräfte sogar bei Individual-Wettbewerben freisetzen kann, habe nicht zuletzt die WM in Peking gezeigt.

Große Vorfreude der DLV-Starter

Die deutschen Athleten starten mit Heimvorteil und wollen in der fünften Auflage der Veranstaltung den vierten Sieg einfahren. „Für mich ist es ein Traum, vor dem Brandenburger Tor zu starten“, sagte der WM-Siebte im Stabhochsprung Tobias Scherbarth (TSV Bayer 04 Leverkusen). Er freue sich auch auf das Gemeinschaftserlebnis, gemeinsam mit Weitspringer Fabian Heinle (LAV Stadtwerke Tübingen) und Weitspringerin Lena Malkus (SC Preußen Münster) um den Titel zu kämpfen.

Lena Malkus betrachtet ihren Auftritt bei „Berlin fliegt!“ als Auftakt für das ISTAF im Berliner Olympiastadion am Sonntag (6. September). „Daher ist es für mich nicht schwer, für dieses Event noch einmal Spannung aufzubauen“, erklärte sie. „Ich gehe es an wie eine Qualifikation fürs ISTAF.“

Schon einmal ist die U23-Europameisterin von 2013 bei einem ähnlichen Event zu Höchstform aufgelaufen: Beim ausgelagerten Weitsprung der Deutschen Meisterschaften auf dem Hauptmarkt in Nürnberg holte sie sich im Juli den deutschen Titel. „Das hat mir sehr viel Spaß gemacht“, sagte sie und blickte zugleich auf die Flugshow bei „Berlin fliegt!“ voraus: „Ich freue mich auf die Atmosphäre!“

Berlin fliegt! im TV:

Das ZDF überträgt die Veranstaltung am Samstag von 17 bis 18 Uhr.

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