Wissenswertes aus der Welt der Leichtathletik
Traditioneller Hochsprung-Auftakt in Herzebrock-Clarholz
Am Sonntag starten einige der besten deutschen Hochspringerinnen und Hochspringer in die Hallensaison: Traditionell ist das Sparkassen-Meeting in Herzebrock-Clarholz der erste Test für die Höhenjäger. Am Sonntag schnürt Falk Wendrich (LAZ Soest), 2025 mit 2,28 Metern Deutschlands Nummer eins im Freien, die Spikes. Er trifft unter anderem auf 2,20-Meter-Springer Julien Pohl (Munich Athletics). Bei den Frauen steigt das 1,90-Meter-Trio Bianca Stichling (TSV Bayer 04 Leverkusen), Joana Herrmann (SV Teuto Riesenbeck; Foto) und Johanna Göring (SV Salamander Kornwestheim) in die Saison ein. Zu den Meldelisten.
Duell der Paralympicssieger in Düsseldorf
Stelldichein der besten Parasprinter beim ISTAF Indoor in Düsseldorf: Am 24. Januar fordert der zweifache T62-Paralympicssieger Sherman Guity Guity (Costa Rica) das deutsche Para-Ass Johannes Floors (TSV Bayer 04 Leverkusen), der ebenfalls schon zweimal paralympisches Gold (T62) gewinnen konnte. Ebenfalls dabei über 60 Meter auf der blauen Bahn im PSD Bank Dom: Jonnie Peacock (Großbritannien), T44-Paralympicssieger 2012 und 2016 und der zweifache Paralympics-Medaillengewinner Olivier Hendriks (Niederlande). Mehr Informationen zum Meeting.
„leichtathletiktraining“ blickt auf die Langhürden und den Crosslauf
Was brauchen Talente, um auf der Langhürdendistanz oder im Crosslauf erfolgreich zu sein? Diesen Fragen geht die Trainerzeitschrift „leichtathletiktraining“ in ihrer ersten Ausgabe des neuen Jahres nach. Heiner Preute beschreibt, wie schon in der U14 die Grundlagen für beidseitige Hürdenüberquerungen gelegt werden sollten – eine wichtige Basis für die Langhürden, von der aber nicht nur Athleten profitieren, die sich auf diese Disziplin spezialisieren. Andreas Grieß untersucht gemeinsam mit Kollegen, was Läufer wie Markus Görger (LG Region Karlsruhe) so stark im Gelände macht – und wie Spezialisten mit Blick auf einen möglichen olympischen Crosslauf in Zukunft identifiziert und entwickelt werden könnten. Mehr dazu in leichtathletiktraining.
Äthiopier führen schnelle Felder in Xiamen an
Der Marathon am Sonntag in Xiamen lockt eine Reihe von Top-Läufern nach China. Die Meldelisten werden von den Äthiopiern Dawit Wolde (2:03:48 h) und Megertu Alemu (2:16:34 h) angeführt. Außerdem machen sich Ruti Aga (2:18:09 h), Meseret Abebayehu (beide Äthiopien; 2:19:50 h) und Helah Kiprop (Kenia; 2:21:27 h) Hoffnungen auf den Sieg. Bei den Männern gehören außerdem Asefa Mengstu (2:04:06 h) und Addisu Gobena (bei Äthiopien; 2:05:01 h) zu den Favoriten. eme/aj
Armand Duplantis plant mit drei Starts in der Hallensaison
Stabhochsprung-Superstar Armand Duplantis macht sich in der Hallensaison rar: Der schwedische Weltrekordler plant im Winter mit lediglich drei Hallenstarts. Der letzte davon ist die Hallen-WM in Torun (Polen; 20.-22. März), wo er 2020 seinen ersten Weltrekord (6,17 m) aufgestellt hatte. Die anderen beiden Starts gab der zweimalige Olympiasieger bei einer internationalen Presserunde noch nicht bekannt. eme/aj
Hürdenläufer und Sprinterin machen in den USA das Rennen
Bei der Wahl zu den „Leichtathleten des Jahres“ haben sich in den USA zwei Weltmeister durchgesetzt. Bei den Männern gewann Rai Benjamin, Weltmeister über 400 Meter Hürden, vor Hürdensprinter Cordell Tinch und Sprinter Noah Lyles. Bei den Frauen verwies Melissa Jefferson-Wooden, dreifache Sprint-Weltmeisterin von Tokio, Sydney McLaughlin-Levrone, Weltmeisterin über 400 Meter und 4x400 Meter, und Diskus-Weltmeisterin Valarie Allman auf die Plätze. eme/aj
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