| München

Nächstes starkes Rennen von Yannick Wolf, Daryl Ndasi räumt ab

Sprinter Yannick Wolf mit Victory-Zeichen © Theo Kiefner
Eine Woche nach seinem starken Auftritt beim ISTAF Indoor in Düsseldorf hat Sprinter Yannick Wolf bei den Bayerischen Meisterschaften in München erneut überzeugt. In 6,67 Sekunden holte er sich den Titel. Darüber hinaus konnten einige Hoffnungsträger glänzen. Am Sonntag gab es gleich zwei „Sweeps“ über die Sprintstrecken.
Svenja Sapper / mbn

Sprinter Yannick Wolf (Munich Athletics) ist in glänzender Form. Das untermauerte der 25-Jährige eine Woche nach seinem starken Auftritt beim ISTAF Indoor am Samstag bei den Bayerischen Meisterschaften in München. Nach soliden Auftritten im Vor- und Zwischenlauf über 60 Meter siegte er im Finale mit 6,67 Sekunden. Zweiter wurde sein Vereinskollege Fabian Olbert (6,79 sec).

Bei den Frauen gab es im 60-Meter-Finale ebenfalls ein Duell zwischen zwei Sprinterinnen von Munich Athletics. In einer Hundertstel-Entscheidung setzte sich Denise Uphoff (7,44 sec) vor Svenja Pfetsch (7,45 sec) durch. In einem taktischen 800 Meter-Rennen gewann mit Mona Mayer (ebenfalls Munich Athletics) eine eigentliche 400-Meter-Spezialistin in 2:09,69 Minuten. Über eine neue Bestzeit freute sich Hürdensprinterin Johanna Büchs (LG Main-Spessart). Die 30-Jährige schraubte ihren Hausrekord um drei Hundertstel nach unten auf 8,22 Sekunden.

Daryl Ndasi mit drei Einzeltiteln

In der weiblichen U20 räumte Daryl Ndasi (Munich Athletics) ab: Sie entschied die 60 Meter in 7,47 Sekunden und die 60 Meter Hürden in 8,47 Sekunden für sich. Am Sonntag folgte in 24,23, Sekunden der Titel über 200 Meter. Rang vier gab es im 60-Meter-Finale der U20 für Emmanuela Mensah (LAC Quelle Fürth; 7,77 sec), die wenig später im Dreisprung mit 12,31 Metern einen guten Eindruck hinterließ.

Schnelle Zeiten produzierten auch die Nachwuchssprinter. Nachdem Dreispringer Benedikt Maurer (LG Stadtwerke München; 6,86 sec) als Vorlaufschnellster auf das 60-Meter-Finale verzichtet hatte, triumphierte im Endlauf EYOF-Starter Sebastian Hetzner (LAC Passau) in 6,89 Sekunden. In den Hammerwurf-Entscheidungen schlugen U20-EM-Finalistin Johanna Marrwitz (62,79 m) und U20-Siegerin Clara Hegemann (beide LG Stadtwerke München; 61,53 m) den Weg zur Winterwurf-DM in Sindelfingen (20. bis 22. Februar) ein.

LGS-Sprinter hamstern Edelmetall

Am Sonntag sammelten die Starter der LG Stadtwerke München weiter fleißig Medaillen. So gab es über 200 und 400 Meter der Männer einen „LG-Sweep“. Über die Hallenrunde gewann Karl Gattinger mit 21,13 Sekunden vor Thilo Traue (21,35 sec) und Maximilian Achhammer (21,37 sec). Die 400 Meter wiederum gewann Thilo Traue (47,45 sec) vor Carlos Schirmer (47,67 sec) und Sebastian Kottmann (47,90 sec). Dank der großen Anzahl schneller Sprinter konnte die LG Stadtwerke München gleich fünf 4x200-Meter-Staffeln stellen. Das dritte Quartett setzte sich schlussendlich mit 1:25,12 Minuten vor der ersten Staffel (1:27,50 min) durch.

Bei den Frauen sicherte sich Svenja Pfetsch (Munich Athletics) mit 23,67 Sekunden den 200-Meter-Titel. Über die doppelte Distanz machte Katrin Fehm in 54,11 Sekunden souverän das Rennen. Die Ambergerin hatte vier Sekunden Vorsprung auf die Konkurrenz. Über 4x200 Meter war das Quartett von Munich Athletics mit 1:35,70 Minuten eine Klasse für sich. Mit dem Speer war Luisa Tremel (LG Stadtwerke München) mit 55,31 Metern nicht zu schlagen.

Die kompletten Resultate finden Sie in unserer Ergebnisrubrik ...

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