Wissenswertes aus der Welt der Leichtathletik
Hendel und Bienenfeld starten beim Hamburg-Marathon
Die Teilnehmerfelder für die großen deutschen Frühjahrsmarathons nehmen Form an: Wie die Veranstalter des Haspa-Marathons Hamburg bekannt gaben, startet Sebastian Hendel (SCC Berlin; Foto) am 26. April in der Hansestadt. Dort erzielte er vor zwei Jahren seine damalige Bestzeit (2:08:51 h). Danach steigerte er sich weiter auf 2:07:33 Stunden. Sein Marathon-Debüt feiert in Hamburg Aaron Bienenfeld (Düsseldorf Athletics). Eigentlich wollte der 28-Jährige beim Berlin-Marathon 2025 seine Premiere laufen. Doch dann zog er kurzfristig einen 10.000-Meter-Start bei der WM in Tokio vor. In diesem Jahr lief Aaron Bienenfeld beim Houston-Halbmarathon mit 61:15 Minuten eine mit Blick auf den Marathon vielversprechende Bestzeit. Bereits zuvor hatten die Hamburger den Start des ehemaligen Deutschen Rekordlers Samuel Fitwi (Silvesterlauf Trier; 2:04:56 h) und Benard Koech (Kenia; PB: 2:04:09 h), der das Rennen 2023 und 2024 gewonnen hatte, bekannt gegeben. Hinzugekommen sind nun auch noch Stephen Kissa (Uganda; PB: 2:04:48 h) und Abdisa Tola (Äthiopien). Der Bruder des Marathon-Olympiasiegers von Paris 2024, Tamirat Tola, gewann 2023 den Dubai-Marathon mit 2:05:42. jw
Filmon Abraham trifft in Castellon auf pfeilschnelle Konkurrenz
Das 10-Kilometer-Rennen am Sonntag in Castellon lockt wieder zahlreiche Top-Läufer nach Spanien. Bei den Männern führt Europarekordler Andreas Almgren (Schweden; 26:45 min) die Meldeliste an. Zu beachten sind außerdem der Äthiopier Kuma Girma (PB: 26:58 min) und der 3.000-Meter-Landesrekordler Yann Schrub (Frankreich; PB: 27:20 min). Filmon Abraham (LG Telis Finanz Regensburg) möchte in Castellon seine 10-Kilometer-Bestzeit von 28:30 Minuten deutlich steigern. Das Frauenrennen wird angeführt von Eilish McColgan (Großbritannien; PB: 30:08 min) und Jana van Lent (Belgien; PB: 30:10 min), die beide in diesem Jahr bereits Europarekorde über 10 Kilometer gelaufen sind. eme/aj
Lea Meyer ist Niedersachsens „Sportlerin des Jahres“
Hindernisspezialistin Lea Meyer (VfL Löningen) ist als Niedersachsens „Sportlerin des Jahres 2025“ ausgezeichnet worden. Die Langstrecklerin wurde beim „Ball des Sports“ in Hannover gekürt. Bei den Männern belegte Marathon-Vizeweltmeister Amanal Petros (Hannover 96) Rang zwei. Er musste sich knapp Dennis Schröder, der aus Braunschweig stammende Kapitän der deutschen Basketball-Europameister, geschlagen geben.
„leichtathletiktraining“ stellt digitale Rahmentrainingskonzeption in den Fokus
Mit der Ausgabe 2+3/2026 widmet sich „leichtathletiktraining“ einem Zukunftsthema für die Trainingsarbeit: der Entwicklung einer digitalen Rahmentrainingskonzeption. Die Doppelausgabe zeigt, wie sich Theorie, Praxis und Didaktik zu einem einheitlichen Orientierungsrahmen verbinden lassen – und wie Trainer:innen davon profitieren können. Mehr Informationen.
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