| Hallen-WM 2026

Torun Tag 3 | Marlene Meier direkt weiter, Ricarda Lobe fehlen neun Tausendstel

© Torben Flatemersch
Am finalen Tag der Hallen-WM in Torun (Polen) sind die Hürdensprinterinnen gefragt. Maximal drei Runden steht für das Feld mit Marlene Meier (TSV Bayer 04 Leverkusen) und Ricarda Lobe (MTG Mannheim) auf dem Programm. Hier lesen Sie, wie sich das Duo geschlagen hat.
Martin Neumann

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Frauen

Marlene Meier im Halbfinale, Ricarda Lobe scheitert knapp

60 Meter Hürden | Vorläufe

Die Hürdensprinterinnen bestritten am Sonntagmittag die letzte Vorentscheidung bei der Hallen-WM in Torun. In sechs zum Teil sehr engen Vorläufen wurden die 24 Halbfinalistinnen gesucht. Souverän meisterte Marlene Meier (TSV Bayer 04 Leverkusen) die „Vorlauf-Hürde“. Mit 7,96 Sekunden lief die 24-Jährige in ihrem Vorlauf über 60 Meter Hürden auf Rang zwei und buchte damit direkt das Finalticket.

Ganz dicht dran am Halbfinale war auch Ricarda Lobe (MTG Mannheim). Die 31-Jährige lief wie insgesamt neun Hürdensprinterinnen zwischen 8,00 und 8,05 Sekunden. Mit auf die Tausendstel exakten 8,030 Sekunden fehlten der Deutschen Hallenvizemeisterin neun Hundertstel, um sich über die Zeit für das Halbfinale am Sonntagabend zu qualifizieren.
An der Spitze sorgte das favorisierte Quartett für die Top-Zeiten: Nadine Visser (Niederlande) und Weltrekordlerin Devynne Charlton (Bahamas) liefen jeweils 7,82 Sekunden, dahinter folgten Freiluft-Weltmeisterin Ditaji Kambundji (Schweiz) und Lokalmatadorin Pia Skrzyszowska (Polen) mit jeweils 7,84 Sekunden.

Stimme zum Wettbewerb:

Ricarda Lobe (MTG Mannheim)
„Ich habe mich schon im Warmup nicht so gut gefühlt, ich hatte Probleme an die erste Hürde ranzulaufen. Diesen Fehler nimmt man dann mit zu den nächsten Hürden und kann hinten heraus nicht mehr viel machen. Dann fehlt am Ende diese eine Hundertstel zum Weiterkommen. Da ist ärgerlich, zumal es eine schnelle Bahn ist. Ich wäre supergern im Halbfinale gestartet, nun probiere ich, heute Nachmittag noch einmal die gute Stimmung in der Halle aufzusaugen. Emotional war es ein riesiger Stein, der mir vom Herzen gefallen ist, dass ich in dieser Hallensaison nach neun Jahren wieder unter acht Sekunden gelaufen bin. Dieses gute Gefühl nehme ich mit in die Sommersaison.“


60 Meter Hürden | Halbfinals

Zeit: 18:51 Uhr

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