| Czech Indoor Gala

Zweite Plätze in Ostrava für David Storl und Timo Benitz

Der letzte Formtest vor den Deutschen Hallenmeisterschaften verlief für David Storl und Timo Benitz am Dienstag in Ostrava vielversprechend. Mit Leistungen in Richtung ihrer Saison-Bestmarken und jeweils dem zweiten Platz in international hochkarätigen Feldern können sie selbstbewusst die Reise nach Leipzig antreten.
Silke Bernhart

Vize-Weltmeister David Storl (SC DHfK Leipzig) gelang am Dienstag bei der Czech Indoor Gala in Ostrava eine starke Serie – allein der Ausrutscher nach oben fehlte. In vier seiner sechs gültigen Versuche landete die 7,26 Kilogramm schwere Kugel jenseits von 20,90 Metern. Der weiteste Stoß wurde mit 20,97 Metern gemessen. Dafür gab's von David Storl selbst auf <link https: www.facebook.com storl.david _blank link zum facebook-auftritt von david>Facebook den Daumen hoch und das Fazit: "Nach der Anreise heute ist es nicht so ein schlechtes Ergebnis!"

Es war der drittbeste Wettkampf seiner Hallensaison, nur in Rochlitz (21,37 m) und Potsdam (21,32 m) kam er weiter. Und es war der zweitbeste Auftritt der Konkurrenz, in der sich die derzeitige Nummer eins der Welt nur dem U20-Weltmeister und -Weltrekordler Konrad Bukowiecki (Polen) geschlagen geben musste. Der stieß mit 21,15 Metern Hallen-Bestleistung. Hinter sich ließ David Storl dagegen wie schon in Rochlitz den Tschechen Tomáš Staněk, der allerdings nach einem Stoß auf 20,69 Meter nicht mehr zu weiteren Versuchen antrat.

Timo Benitz mischt vorne mit

Einen starken Auftritt legte auch Timo Benitz (LG farbtex Nordschwarzwald) über 1.500 Meter auf die Bahn. Nur vier Hundertstel fehlten dem spurtstarken Mittelstreckler schließlich zum Sieg, den sich der Ungar Tamás Kazi schnappte. In 3:40,66 Minuten blieb der Deutsche Meister erneut unter der Hallen-EM-Norm für Belgrad (Serbien; 3. bis 5. März) und nur rund vier Zehntel über seiner Hallen-Bestleistung. Starke Konkurrenten wie den Fünften der Hallen-WM Dawit Wolde (Äthiopien) ließ er hinter sich.

Nicht ganz das erhoffte Resultat brachte der Ausflug nach Ostrava für Denise Krebs (TV Wattenschied 01). Das Rennen mutiger anzugehen als bei ihrem letzten Auftritt in Torun (Polen; 4:16,34 min) hatte sie sich vorgenommen, in der Hoffnung auf die Hallen-EM-Norm von 4:13,00 Minuten. In Ostrava stoppten die Uhren allerdings erst bei 4:17,58 Minuten – Platz zehn beim Sieg der Äthiopierin Axumawit Embaye (4:06,68 min), die ein Feld mit fünf Läuferinnen unter 4:10 Minuten anführte.

Bralon Taplin glänzt über 300 Meter

Auf den selten absolvierten 300 Metern legte Bralon Taplin (Grenada) eine Zeit hin, die zuvor nur drei Athleten unterbieten konnten: In 31,97 Sekunden hielt er den Lokalmatadoren Pavel Maslak in Schach, der nach ebenfalls rasanten 32,19 Sekunden im Ziel war. Vier Hundertstel fehlten diesem zu seiner eigenen europäischen Bestleistung.

Über 400 Meter der Frauen überzeugte Hürdenläuferin Zuzana Hejnova (Tschechische Republik), die in 51,96 Sekunden als sechste Athletin der Hallensaison unter 52 Sekunden blieb.

Die kompletten Resultate finden Sie in unserer <link>Ergebnisrubrik...

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